s.Oliver Würzburg gegen Tübingen: den Aufwärtstrend durch einen Heimsieg bestätigen

Der erste Erfolg unter dem neuen Headcoach Dirk Bauermann soll her: Nach den starken Leistungen gegen die beiden Top-Clubs der Liga will s.Oliver Würzburg im Heimspiel gegen Tabellennachbar WALTER Tigers Tübingen am Sonntag in die Erfolgsspur zurückkehren. „Wir haben gegen Bayern München und in Bamberg sowohl defensiv als auch offensiv einen deutlich erkennbaren Aufwärtstrend gezeigt, aber es ist noch nichts Zählbares dabei herausgekommen. Ich glaube dass wir viel besser sind als unser Tabellenstand, das müssen wir jetzt mit einem Sieg gegen Tübingen unter Beweis stellen“, so Bauermann.

Der Gegner kommt nicht ungern in die Würzburger Turnhölle: In der heimischen Paul-Horn-Arena haben die WALTER Tigers Tübingen in fünf Spielen noch nie gegen s.Oliver Würzburg gewonnen, aus der s.Oliver Arena konnten sie bereits zweimal die Punkte mitnehmen, und zwar bei ihren letzten beiden Gastspielen (Gesamtbilanz: 7:2 für s.Oliver Würzburg). Am vergangenen Sonntag beendete das Team von Headcoach Tyron McCoy eine neun Spiele dauernde Durststrecke mit einem wichtigen Heimsieg im Kellerduell gegen RASTA Vechta und dürfte durch den vierten Sieg der Saison das entsprechende Selbstvertrauen getankt haben.

Bauermann: „Müssen alles abrufen was wir haben“

„Tübingen zu unterschätzen wäre ein Fehler und wird uns sicherlich auch nicht passieren. Wir müssen alles abrufen was wir haben, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Headcoach Dirk Bauermann: „Wir brauchen eine sehr konzentrierte und kompakte Mannschaftsleistung und müssen unser Ding vierzig Minuten lang durchziehen. Wir dürfen uns nicht zu sehr unter Druck setzen, müssen unsere Emotionen auch in der tollen Atmosphäre in unserer Halle unter Kontrolle haben und im Spiel intelligente Entscheidungen treffen.“

In den wichtigsten statischen Kategorien stehen beide Kontrahenten ähnlich da, bei den Gästen springen allerdings zwei Zahlen ins Auge: Zum Einen nehmen sie die meisten Dreierversuche der Liga, treffen aber nur rund 34 Prozent davon. Zum Anderen bekommen sie die wenigsten Freiwürfe aller Teams zugesprochen und erzielen so nur 13 Punkte pro Partie von der Linie.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Schwaben ist nach wie vor Spielmacher Jared Jordan, der mit 8,6 Korbvorlagen pro Partie wie gewohnt die Liga anführt. „Wir müssen mit unserer Verteidigung sehr dominant sein und verhindern, dass Jared Jordan die Spieler um sich herum besser macht, wie er es für gewöhnlich tut. Er ist ein Point Guard der alten Schule, der nur dann wirft wenn er wirklich muss“, so Bauermann.

Zu den dankbaren Abnehmern der Jordan-Vorlagen gehören die vier Tübinger Top-Scorer Barry Stewart (12,9 Punkte/1,6 Ballgewinne pro Spiel), Stanton Kidd (12,6 Punkte/1,4 Steals), Davion Berry (12,1 Punkte) und Isaiah Philmore (11 Punkte/42 Prozent Dreierquote). Mit Gary McGhee (9,1 Punkte/7,2 Rebounds) haben die Tigers außerdem den zusammen mit dem Ludwigsburger Jack Cooley erfolgreichsten Rebounder der Liga in ihren Reihen.

Einlass und Öffnung der Tageskasse ist am Sonntag um 16:30 Uhr, die Übertragung auf Telekom Basketball beginnt mit einem Live-Interview mit Headcoach Dirk Bauermann um 17:45 Uhr, Sprungball wird um 18 Uhr sein.