Regierung von Unterfranken kritisiert Zustand des Kickers-Stadions

In einem Brief an die Stadt Würzburg bemängelt die Regierung von Unterfranken den baurechtlichen Zustand am Kickers-Stadion. Dort werden derzeit verschiedene Bauten (Tribüne, Gastronomiezelt) genutzt, die zwar noch nicht baurechtlich genehmigt sind, von der Stadt aber geduldet werden, um den Spielbetrieb am Dallenberg einzelfallbezogen zu gewährleisten. Dies gibt die Stadt Würzburg in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Duldung eines Stadions in diesem Umfang scheidet laut Regierung von Unterfranken jedoch in aller Regel aus sicherheitsrechtlichen Fragen aus. Gleichzeitig fordert die Regierung unmissverständlich bis zu den bevorstehenden Sommerferien Klarheit zu schaffen. Sollten die Bauten jedoch nicht genehmigungsfähig sein, „ist in ermessensfehlerfreier Weise darüber zu entscheiden, ob die entsprechenden Anlagen zu beseitigen sind, beziehungsweise nicht mehr genutzt werden dürfen“, so die Regierung weiter.

Die Kickers haben in der Zwischenzeit weitere für das Genehmigungsverfahren nötige Unterlagen der Stadt vorgelegt, teilt die Stadt mit. Hierzu gehört auch ein von den Kickers beauftragtes Lärmschutzgutachten. In diesem wird durch den von den Kickers beauftragten Gutachter insbesondere auf den Nachbarschutz in den Abendstunden eingegangen.

Die vorgelegten Unterlagen werden derzeit von der Bauaufsicht der Stadt Würzburg näher geprüft. Im Rahmen des Bau- und Ordnungsausschusses am kommenden Mittwoch erfolgen ein detaillierter Bericht wie auch eine Sachverhaltsdarstellung. Unabhängig davon werden in den kommenden Tagen mit den Kickers Gespräche geführt werden, wie die weitere Nutzung des Stadions möglich ist sowie auch welche Auflagen notwendig sind.