Pro-B: TG s.Oliver Würzburg hat letztes Heimspiel des Jahres gegen das Schlusslicht

TG s.Oliver Würzburg empfängt am Sonntag um 18 Uhr die Giants Nördlingen zum Kellerduell

Das letzte Heimspiel des Kalenderjahres der TG s.Oliver Würzburg ist gleichzeitig das absolute Kellerduell der ProB Süd: Schlusslicht Giants TSV 1861 Nördlingen ist am Samstag um 18 Uhr in der Würzburger Feggrube beim Tabellenvorletzten zu Gast. „Dieses Spiel müssen wir gewinnen und damit zeigen dass wir gewillt sind, in der Liga zu bleiben. Es wird viel auf das Herz und den Kampfgeist der Spieler ankommen. Ich hoffe, dass auch wieder einige Basketball-Fans den Weg in die Halle finden und uns lautstark unterstützen“, sagt TG-Trainer Peter Günschel vor der Partie des 13. Spieltags.

Das Hinspiel war eine extrem knappe Angelegenheit: In Nördlingen mussten sich die Unterfranken vor zwei Monaten nach einer tollen Aufholjagd mit 64:65 geschlagen geben. „Dieses Mal werden aber zwei komplett andere Teams aufeinander treffen. Wir waren damals extrem dünn besetzt, und Nördlingen hat inzwischen zwei neue Spieler geholt“, so Günschel.

Doch auch die Nachverpflichtungen des US-Amerikaners Adrien Coleman und des deutschen Spielmachers Leon Friedrici vom ProA-Ligisten Crailsheim Merlins konnten bisher nichts daran ändern, dass die Nördlinger seit ihrem Heimsieg gegen die TG s.Oliver Würzburg kein Spiel mehr gewonnen haben – die Niederlagenserie ist inzwischen auf acht Partien angewachsen, zwei Siege aus zwölf Partien bedeuten die rote Laterne der ProB Süd. Das soll sich auch durch die Rückkehr des seit Saisonstart verletzten Fabian Brütting ändern, der am vergangenen Wochenende bei der 67:86-Heimniederlage der Giants gegen Leipzig erstmals wieder zum Einsatz kommen konnte.

Topscorer der Nördlinger ist der US-Amerikaner Terence Smith, der mit 17, 7 Punkten, 5,4 Rebounds und 4,4 Assists pro Partie jede Woche ein Komplettpaket abliefert. Die größten Probleme hatten die Unterfranken im Hinspiel aber Center Adrian Lind und seinem „Double-Double“ aus 16 Punkten und 10 Rebounds. Neben Neuzugang Coleman (16 Punkte pro Spiel) war im Hinspiel auch der starke Jakob Mumpuya (14,2 PpS) nicht dabei.