Positives Ende für Würzburger Kirchenasyl

Dem jungen Äthiopier Ebrahim Akmel Temam droht nicht mehr die Abschiebung nach Malta […]Seit Mai dieses Jahres befand sich der 21-Jährige in der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg im Kirchenasyl. Ihm drohte die Abschiebung nach Malta. Dort war er nach einer sechsjährigen Flucht als erstes angekommen. Sieben Monate lang gewährte die KHG dem jungen Mann Asyl. Ein mutiger Schritt! Denn mit dem Kirchenasyl leistet die Gemeinde Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt und verstößt gegen geltendes Gesetz. Doch die KHG befürchtete, dass dem jungen Mann auf Malta Gefängnis und später die Obdachlosigkeit drohe. Außerdem hatte ein Gutachten bestätigt, dass Ebrahim durch seine sechsjährige Flucht schwer traumatisiert ist. Seine besondere Schutzfähigkeit wurde jetzt anerkannt. Für das kommende Asylverfahren ist daher die Bundesrepublik zuständig.