NBBL: starker Würzburger Heimauftritt gegen den Spitzenreiter

Ganz starke Leistung der s.Oliver Würzburg Akademie gegen den amtierenden NBBL-Meister: Nach drei Vierteln war die Würzburger U19 im Heimspiel gegen den TSV Tröster Breitengüßbach im Spiel, ehe den Jungs von Trainer Sören Zimmermann am Ende etwas die Luft ausging und der Favorit sich unter dem Strich mit 92:71 (48:41) noch deutlich durchsetzen konnte. Beste Werfer der Heimmannschaft waren Jakob Jeßberger (21 Punkte), Michael Javernik (12) und Nikolaus Arlt (11).

„Wir haben trotz der 20-Punkte-Niederlage ein gutes Ergebnis erzielt. Noch positiver stimmt mich, dass wir nach dem dritten Viertel mit weniger als zehn Punkten hinten lagen. Das war eine starke Leistung meiner Jungs gegen den hohen Favoriten“, betonte Zimmermann nach der Partie: „Das muss uns Mut machen für die kommenden Aufgaben. Wir werden auch am nächsten Wochenende in München versuchen, den Gegner mit wechselnder Verteidigung aus dem Rhythmus zu bringen.“

Im ersten Viertel sah es zunächst so aus, als würden sich die noch ungeschlagenen Oberfranken bereits frühzeitig absetzen können – sie lagen nach zehn Minuten mit 27:15 vorne. Es kam anders: Die Gastgeber spielten mit viel Selbstvertrauen auf, verteidigten gut und gewannen den zweiten Spielabschnitt mit 26:21. Auch das dritte Viertel konnten die Akademiker absolut ausgeglichen gestalten. „Diese zwanzig Minuten waren exzellent, danach hat uns etwas die Kraft gefehlt. Aber es war wieder eine Steigerung zum Spiel beim FC Bayern eine Woche vorher, wo wir ein sehr gutes Viertel hatten“, so Zimmermann.

Er und sein Team spielen nicht nur in der traditionell am stärksten besetzten Division der NBBL, sie stecken auch mitten drin in einer Phase, in der sie gleich sechs Spiele in Folge gegen die vier Top-Teams der Gruppe absolvieren müssen – am Sonntag wartet die nächste lange Auswärtsfahrt zur Partie bei der Internationalen Basketball-Akademie München. Eine weitere schwere Aufgabe, sagt Zimmermann: „Wir haben nach wie vor noch Reserven beim Rebound und geben den Gegnern immer noch zu viele zweite Chancen. Da wartet in München eine Art Reifeprüfung, weil bei ihnen in der Starting Five drei Spieler über zwei Meter stehen.“

s.Oliver Würzburg – TSV Tröster Breitengüßbach 71:92 (15:27, 26:21, 20:22, 10:22)

Für Würzburg spielten:
Jakob Jeßberger 21 Punkte/1 Dreier, Michael Javernik 12 (6 Rebounds), Nikolaus Arlt 11/3, Matti Weißhaar 8, Alexander Lauts 8 (5 Assists), Jonas Glas 4/1, Jasper Westphal 3, Eric Pogarell 2, Hagen Schlüter 2, Nils Lechner.