NBBL: erwartete Würzburger Niederlage gegen körperlich überlegene Bayern

Es war eines jener Spiele in der starken NBBL-Gruppe Südost, „in dem wir die körperliche Überlegenheit des Gegners einfach anerkennen mussten“, sagte Trainer Sören Zimmermann nach dem Heimspiel seiner U19 am Sonntag gegen den FC Bayern München: Die starke Truppe aus der bayerischen Landeshauptstadt setzte sich im Würzburger Deutschhaus-Gymnasium mit 104:49 (52:26) durch.

„Wir hatten bisher fast immer ein schwaches erstes Viertel, das haben wir dieses Mal besser gemacht. Wir haben ihnen am Anfang einige Probleme bereitet, konnten mit unserer Verteidigung aber nicht genug Druck ausüben. Die Jungs haben sich trotzdem reingehängt, aber die Bayern waren einfach zu stark“, so Zimmermann weiter.

Ab dem zweiten Viertel konnten sich die vom ehemaligen Würzburger Spieler Demond Greene betreute Bayern-Truppe immer weiter absetzen und ließ auch in der zweiten Halbzeit keinen Zweifel daran, dass das Endergebnis eine klare Angelegenheit werden würde.

Am kommenden Sonntag haben die Akademiker ein deutlich besseres Ergebnis im Visier: Nach sechs Spielen in Folge gegen die fünf starken Teams der Gruppe treten sie bei den MBC Junior Sixers und ihrem litauischen Topscorer Eimantas Stankevicius in Halle an. Die Gastgeber haben zwei von sechs Spielen gewonnen und gehören zur unteren Hälfte im NBBL-Südosten.

„Vielleicht ist es ein gutes Omen für uns, dass wir in der letzten Saison unser erstes Spiel beim MBC gewonnen haben. Es wird eine sehr weite Fahrt für die Jungs, wir müssen sehr früh los“, wirft Zimmermann einen Blick voraus auf die kommende Aufgabe: „Die Junior Sixers sind eine der Mannschaften, mit denen wir uns messen müssen. Wir können am Sonntag aus dem vollen Kader schöpfen, weil die JBBL am Wochenende spielfrei hat. Daher hoffe ich, dass wir ihnen einen guten Kampf liefern können.“

s.Oliver Würzburg Akademie – FC Bayern München 49:104 (18:26, 8:26, 15:25, 8:27)

Für Würzburg spielten:
Jakob Jeßberger 13 Punkte/1 Dreier, Jamie Ludwig 8 (6 Rebounds), Philipp Sutton 6/2, Alexander Lauts 6/2, Matti Weißhaar 5, Jasper Westphal 4, Nils Lechner 3, Fabian Kunzmann 2, Moritz Hall 2, Michael Sauer, Daniel Fisch.