Mit Mozart und Widmann eröffnet das diesjährige Mozartfest Würzburg am Wochenende

Auftakt für über 60 Konzerte und Events in den kommenden fünf Wochen

An diesem Wochenende wird das Mozartfest Würzburg im Kaisersaal der Residenz und in der Würzburger Innenstadt eröffnet. Den Auftakt bildet das Eröffnungskonzert am Freitagabend mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und dem Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann. Auf dem Programm stehen Mozarts beliebtes Klarinettenkonzert, seine Sinfonie Nr. 40 und Widmanns „Ikarische Klage“. Im Anschluss an das Konzert findet der Empfang der Stadt Würzburg statt, zu dem Oberbürgermeister Christian Schuchardt geladen hat. Auch Finanzminister Markus Söder hat sich angekündigt.

Am Samstag gibt es für alle Klassikfans einen „Mozarttag“ mit vielen kleinen kostenlosen Konzerten zwischen 11 und 17 Uhr in der Würzburger Innenstadt. Am Sonntagabend ist Kontrastprogramm beim Mozartfest angesagt: Die indische Sitar-Spielerin Anoushka Shankar tritt mit ihrer Band im Vogel Convention Center auf.

Mozartfest Würzburg 2014 vom 23. Mai bis 29. Juni unter dem Motto „Mozart – trazoM: Musik im Spiegel“

Das Festival findet in diesem Jahr erstmals unter der Intendanz von Evelyn Meining, zuvor Programmdirektorin des Rheingau Musik Festivals, statt. Meining hat für 2014 das Motto „Mozart – trazoM: Musik im Spiegel“ gewählt. Fünf Wochen lang macht sich das Mozartfest in über 60 Konzerten auf die Suche nach musikalischen Spiegeleffekten, bei denen sich Komponisten und Werke aus unterschiedlichen Blickwinkeln gegenseitig beleuchten und überraschende Perspektiven eröffnen. Der diesjährige „Artiste étoile“, der Klarinettist und Komponist Jörg Widmann, sagt dazu: „Für jede Musik gibt es ein Vorher und ein Danach. Kein Klang lebt ohne Tradition. Manche Töne beginnen im Spiegelsaal der Ahnen und Erben sogar erst richtig zu glänzen.“

Vom 23. Mai bis 29. Juni werden international renommierte Künstler wie Christian Gerhaher (1. Juni), Renaud Capuçon (8. Juni), Khatia Buniatishvili (12. Juni) und François Leleux (26. und 27. Juni), sowie gefeierte Orchester und Dirigenten wie The Knights aus New York (27. Mai), die Bamberger Symphoniker mit Jonathan Nott (28. Mai), Kremerata Baltica und Gidon Kremer (29. Mai), die Trondheim Soloists aus Norwegen (18. Juni) und das WDR Sinfonieorchester Köln mit Reinhard Goebel (28. Juni) das Mozartfest zu einem der Höhepunkte der internationalen Klassik-Festivals machen.

Als Ergänzung zum Hauptprogramm wird erstmals ein MozartLabor im Exerzitienhaus Himmelspforten, einem ehemaligen Kloster, eingerichtet (2. bis 4. Juni). Hier treffen sich Musiker, Videokünstler, Philosophen und Komponisten zum experimentellen Austausch, um neue Wege zur Musik zu entdecken – vor den Augen und Ohren des Publikums.