Streitthema Steigerwald – Resolution gegen einen Nationalpark

Das Dauerthema Steigerwald findet wieder neue Nahrung. Die einen wollen dort einen Nationalpark ausgewiesen haben. Es handelt sich hier um Vertreter des Bund Naturschutz. Die anderen, und das sind überwiegend die Menschen, die im Steigerwald leben und arbeiten, wollen dort keine weiteren Einschränkungen in ihrem Lebensraum. Dass ein „Nein“ zu einem Nationalpark aber kein „Nein“ zum Thema Naturschutz bedeutet, das zeigten letztere heute. Im Steigerwaldzentrum wurde eine Resolution des Vereins „Unser Steigerwald“ vorgestellt.

  • Gerolzhöfer

    Die Feststellung „Die anderen, und das sind überwiegend die Menschen, die im Steigerwald leben und arbeiten, wollen dort keine weiteren Einschränkungen in ihrem Lebensraum.“ bezweifle ich. Ich kenne viele Steigerwälder, die für einen Nationalpark sind. Manche trauen sich bloß nicht, dies öffentlich zu äußern. Die beiden repräsentativen Umfragen (beauftragt von Nationalparkbefürwortern und Nationalparkgegner) belegen, dass – je nach Fragestellung – 40 bis 60 Prozent für einen Nationalpark sind. Da sollte die TV-Touring-Redaktion mal recherchieren.

    • Ein Steigerwäldler

      Der TV-Touring Redaktion möchte ich meine Hochachtung aussprechen. Für den Mut, in Bezug auf den Steigwald eine neutrale und objektive Berichterstattung zu bringen.

      Wie sonst könnte sich jemand zu so eine Stellungnahme hinreisen lassen.

      Der „Gerolzhöfer“
      stellt eine sehr interessante Feststellung auf!

      „Ich kenne viele Steigerwälder, die für den Nationalpark sind. Manche trauen sich bloß nicht, dies öffentlich zu äußern.“!

      Komisch, ich habe gerade die gefragt und die sprechen sich ganz klar für das Trittsteinkonzept aus. Selbst BN stellt mehrmal ganz klar fest, dass das Trittsteinkonzept der zukunftsweisende Weg ist.

      Mit freundlichen Grüßen