Staatsregierung will Infrastruktur in Unterfranken weiter fördern

In die Infrastruktur wird in Unterfranken kräftig investiert. Der dreispurige Ausbau der A3 wird weiter vorangetrieben, so Staatssekretär Gerhard Eck im Rahmen der Kabinettsitzung in der Würzburger Residenz. Im Bereich Wirtschaftsförderung soll auch einiges passieren. Wirtschaftsminister Martin Zeil will den weiteren Breitbandausbau fördern. Außerdem soll die Universität Würzburg doch noch eine Exzellenz-Universität werden. Voraussetzungen dafür soll die bereits jetzt gut aufgestellte Forschungslandschaft in Unterfranken sorgen.

 Horst Seehofer, der bayerische Ministerpräsident hat außerdem gute Nachrichten für die Heimerziehungspfleger mitgebracht. Schon morgen will er das Thema mit der Koalitionsfraktion im Bayerischen Landtag besprechen. Die Idee: Die Heimerziehungspfleger sollen nun doch vom Schulgeld befreit werden. Gute Argumente hätten die Demonstranten vorgebracht, sagt der Ministerpräsident, und auch die Befürworter der B26n bekommen wohl die Straße, die sie seit langem fordern.

Auch das Thema Konversion wurde beraten. 14 Millionen Euro hat die Bayerische Staatsregierung in den Nachtragshaushalt eingestellt, um ehemalige Militärgelände nutzbar zu machen. Weitere finanzielle Unterstützung soll der Bund locker machen. Unterfranken sei gut aufgestellt – das ist das Fazit der Kabinettsitzung. Auf insgesamt 17 Seiten wird dem Regierungsbezirk ein ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt.