Menschen – vom Umgang mit Nazi-Kunst

Tradition und Propaganda – eine Ausstellung im Kulturspeicher zeigt Kunst aus der Zeit des Nationalsozialismus. Damit stellt man sich erstmals diesem Erbe. 90 Werke sind bis zum 12. Mai in einer  repräsentativen Auswahl zu sehen. 

Propaganda war eine der Aufgaben, die die Kunst während des Dritten Reiches zu erfüllen hatte.  Die Bildwerke sollten die Ideale darstellen, die vom Regime erwünscht waren. Diesen Werken stellt das Museum eine Ausstellung des sogenannten „Berliner Skulpturenfundes“ entgegen. Es sind Kunstwerke, die bei den Nationalsozialisten als „entartet“ galten.

Marlene Farrenkopf spricht mit der Kuratorin der Ausstellung Dr. Bettina Keß. Wie ist sie an diese Aufgabe herangegangen? Außerdem im Interview: Dr. Henrike Holsing, die stellvertretende Leiterin des Museums. Warum ist es wichtig, die Nazi-Kunst nicht einfach im Depot zu belassen, sondern sich aktiv mit ihr auseinander zu setzen?