Menschen: jenseits der großen Kirchen – Freikirchen in Würzburg

evangelisch – katholisch – freikirchlich? All diese Religionsgemeinschaften eint der Glaube an Jesus Christus. Und doch gibt es Unterschiede. Während die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche als die beiden großen Kirchen in Deutschland Kirchensteuer direkt vom Gehalt ihrer Mitglieder abziehen dürfen, sind die Freikirchen zwar meist zu Körperschaften des öffentlichen Rechts zusammengefasst, dürfen aber keine Mitgliedsbeiträge direkt vom Gehaltszettel einbehalten. Was die sogenannten „Kasualien“ wie Taufe, Trauung und Beerdigungen angeht, werden diese auch in den Freikirchen durchgeführt. Allerdings gibt es meist keine Taufe von Babies. In Ihrer großen Anzahl und unterschiedlichen Ausprägung der Freikirchen gibt es unter ihnen sehr konservative Richtungen, z. B. die Bibel sehr wörtlich auslegen. Aber auch liberale Strömungen sind in den Freikirchen vertreten. In Freikirchen sehr viel stärker vertreten als in den beiden großen christlichen Kirchen ist der Missionsgedanke. Im Gottesdienst, aber auch in Großveranstaltungen treten Redner auf, die auf eine mitreissende Art zum Bekenntnis zu Jesus Christus aufrufen. Ein solcher Event ist zum Beispiel „Love Würzburg“, der vom 27. – 29. November 2015 in der s.Oliver Arena in Würzburg stattfinden wird.

Mehrere Freikirchen und freikirchliche Gemeinschaften stehen als Initiatoren hinter der Veranstaltung. Zu Gast im Studio: Daniel Wild, Initiator und Jochen Schmidt, Pastor Freie evangelische Gemeinde (FeG) Würzburg.