IHK TV – Dezember

IHK TV – das mainfränkische Wirtschaftsmagazin in Zusammenarbeit mit der IHK Würzburg-Schweinfurt. Heute: die Firma Alfons Baumann GmbH in Röttingen (Lkr Würzburg) Das Unternehmen wurde 1889 gegründet – noch heute ist es in Familienhand. Mit Alfons Baumann Junior und seiner Frau Sylvia ist die 5. Generation am Ruder. Ebenso ist die vierte Generation mit Reinhold Baumann noch voll im Betrieb dabei. Das Natursteinwerk macht einen Umsatz von rund 7 Millionen Euro pro Jahr. Vom Jura Marmor aus Deutschland bis hin zum Alabaster im Hochpreis-Segment umfasst die Angebotspalette 350 verschiedene Stein-Sorten. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die individuelle Anfertigung von Ausstattungen im Außen- und Innenbereich. Dazu gehören neben Objekten für Fassade und Garten auch Böden, Treppen, Badezimmer- und Kücheneinrichtungen. Meist bewegen sich die Kunden dabei im Luxus-Segment. Zu Junior-Chef Alfons Baumanns Kunden gehören eine ganze Reihe prominenter Personen aus Show, Sport und Politik, sowie zahlungskräftige Kundschaft aus aller Welt.

Beim der Verarbeitung des Steines kommen High-Tech-Maschinen zum Einsatz, die computergesteuert tonnenschwere Steinblöcke bearbeiten. Unverzichtbar ist jedoch der sinnliche Umgang mit dem Werkstoff. Genauso wichtig ist deshalb die Handwerks-Kunst der Mitarbeiter, die dem Jahrtausende alten, wertvollen Material mit Gefühl und Geschick zu einer neuen Gestalt verhelfen.

Geschäftsführerin Sylvia Baumann ist deshalb immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und Auszubildenden, die in dem auf Expansion ausgerichteten Unternehmen mitarbeiten möchten, wie zum Beispiel Johannes Pfeuffer, der im 3. Lehrjahr zum Naturwerksteinmechaniker ist.

Im Gegensatz zum klassischen Berufsbild des Steinmetzes kommt beim Naturwerksteinmechaniker auch die Bedienung computergesteuerter Anlagen dazu. Aber auch das handwerkliche Geschick ist gefragt und wird in der Ausbildung geschult. Auszubildende in dieser Branche brauchen nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch ein gutes Auge und einen gewissen Respekt für das wertvolle Material. Nach der 3-jährigen Ausbildung gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten als Steintechniker oder Steingestalter

 

Weitere Themen der Sendung:

Gründermesse:
Bereits zum 4. Mal fand in der IHK Würzburg/Schweinfurt die Gründermesse statt. Eigenverantwortung, finanzieller Erfolg und die Verwirklichung der eigenen Idee, sind nur einige Punkte, die für den Schritt in die Selbständigkeit sprechen.
Doch das Unternehmerische Risiko gehört ebenfalls zur Unternehmensgründung. Ganz unverbindlich gibt die IHK Antworten zu diesem Thema und hat 22 Institutionen und Organisationen aus Mainfranken eingeladen, vom Bund der Selbstständigen bis zur Bank.

Haus der kleinen Forscher
Auszeichnung für Engagement im Bereich „frühkindliche Bildung“. In Unterfranken dürfen sich jetzt fünf weitere Kindergärten und Kindertagesstätten offiziell „Haus der kleinen Forscher“ nennen. In den Räumen der IHK-Geschäftsstelle Schweinfurt erhielten die Einrichtungen die entsprechende Plakette. Kinder können hier schon in jungen Jahren Kenntnisse auf dem Gebiet von Technik und Naturwissenschaft erwerben. Die Aktivitäten werden von der IHK Würzburg-Schweinfurt unterstützt und vom Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt vor Ort umgesetzt.

Preisverleihung Regionis
Beim Regionis Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren Unterfranken steht der Sieger fest: es ist die Mayflower GmbH aus Würzburg. Das Software Unternehmen konnte zum Beispiel in den Bereichen Innovation und Umwelt, ehrbares Unternehmertum und Netzwerke überzeugen. Der Wettbewerb wurde zum dritten mal gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft durchgeführt.

Mainfränkischer Ausbildertag
Der Mainfränkische Ausbildertag jährte sich vor kurzem zum 30. Mal. Zu diesem
Anlass schilderten Fachreferenten unter dem Motto „Ausbildung im Wandel der
Zeit“ ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre und die Herausforderungen, mit
denen sich die Industrie- und Handelskammer in Zukunft konfrontiert sieht.
Laut IHK-Präsident Dieter Pfister sei vor allem aufgrund des demografischen
Wandels und der zunehmenden Akademisierung ein Bewerbermangel festzustellen.
Das System der Dualen Ausbildung komme hingegen gut an.