Drastische Sparmaßnahmen für die unterfränkische Forstverwaltung

Laut Medienberichten will Bayerns Forstminister Helmut Brunner künftig die personelle Unterstützung für Kommunalwälder ab einer Größe von 200 Hektar einstellen. Die betreffenden Gemeinden in ganz Bayern haben somit keinen Anspruch mehr auf Hilfe von staatlichen Förstern. Mit einer Gesamt-Waldfläche von 44 Prozent ist Unterfranken am stärksten betroffen. Von den derzeit 65 Revierleiterstellen sollen 20 abgebaut werden. Die Gemeinden müssten entweder eigene Förster anstellen oder sich Forstbetriebsgemeinschaften anschließen. Erste Proteste gegen diese Reform kommen von 25 Gemeinden aus dem Spessart.