Der letzte Mainfischer!

1,28 Millionen Tonnen Fisch wurden 2010 in Deutschland gegessen. Das sind 15,7 Kilo pro Kopf. Tendenz steigend! Am häufigsten landete dabei der Alaska-Seelachs auf dem Teller. Ein typischer Salzwasserfisch. Deutlich seltener werden Süßwasserfische verzehrt. Dabei gibt es in Schweinfurt sogar noch einen letzten hauptberuflichen Flussfischer – Frank Dittmar.

 

 

Mehrmals in der Woche fährt er raus auf den Main. Meist in Begleitung seines Vaters Gerhard. Seinen Job hat Frank Dittmar im wahrsten Sinne des Wortes geerbt. Berufsfischer kann nämlich nur der männliche Nachfahre eines anderen Berufsfischers werden.

 

 

Vater Gerhard lässt sich die Freude am Fische fangen trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht nehmen. Die tägliche Arbeit hält ihn bei Laune. Solange die Gesundheit mitspielt will er seinen Beitrag zum Familienbetrieb leisten.

 

 

Alleine von den Fischen aus dem Main können allerdings auch die Dittmars nicht leben. Gerade einmal zehn Prozent der Nachfrage wird durch die selbst gefangenen Fische gedeckt. Um den Hunger ihrer Kunden zu stillen, muss ein Großteil zugekauft werden.