Amoklauf in Heidingsfeld: das sagen die Chef-Ermittler

Auf einer Pressekonferenz in Würzburg  gaben die Ermittler am späten Nachmittag neue Erkenntnisse über den 17-jährigen Täter bekannt.  Der Jugendliche war bisher nie polizeilich auffällig und wurde von seinem Umfeld als ruhig beschrieben. Er kam im Juni 2015 als Flüchtling nach Deutschland, im März hat er seine Aufnahmegestattung erhalten. Neben der IS-Flagge wurde auch ein Abschiedsbrief gefunden, der gleichzeitig eindeutig religiös motivierte Zeilen enthält: „Bete für mich, dass ich mich an diesen Ungläubigen rächen kann und bete für mich, dass ich in den Himmel komme.“ Wir haben Stimmen eingefangen, unter anderem zu dem Drohvideo des Täters und zur Frage, ob die Tötung des 17-Jährigen gerechtfertigt ist.