Kitzingen: zwei Auffahrunfälle sorgen für Behinderungen auf der A3

LKR. KITZINGEN. Ein Auffahrunfall mit Blechschaden und ein Folgeunfall im Rückstau haben am Mittwochmorgen auf der A3 bei Kitzingen für Behinderungen gesorgt. Zwei Personen wurden verletzt. Die Polizei bittet die Autofahrer um das Bilden und Offenhalten der Rettungsgasse. Nur so können Verletzte schnell versorgt und Unfallstellen rasch geräumt werden.

Kurz vor 08.00 Uhr war es zu dem ersten Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Geiselwind und Wiesentheid gekommen, bei dem der Fahrer eines Audi Q5 offenbar einen vor ihm abbremsenden Passat zu spät bemerkt hatte. Dieser prallte dann gegen das Heck eines weiteren Passat. Verletzt wurde bei dieser Kollision niemand. Der Blechschaden geht in die Zehntausende.

Dank der zügig gebildeten Rettungsgasse waren rasch eine Streife der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch die Autobahnmeisterei vor Ort. Unnötig erschwert wurde die Anfahrt für die Retter allerdings dann bei einem Folgeunfall, der sich ebenfalls in Fahrtrichtung Frankfurt im Rückstau ereignet hatte.

Hier hatte der Fahrer eines VW Golf nicht mehr rechtzeitig bremsen können und war gegen das Heck eines VW Caddy aus dem Raum Kronach geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Caddy hochgeschleudert und kam erst auf dem Dach zum Liegen. Zwei Personen erlitten mittelschwere Verletzungen.

Rettungsgasse freihalten!

Wesentlich schneller wären die Einsatzkräfte an diesem Unfallort eingetroffen, wenn die Rettungsgasse noch offen gewesen wäre. Daher der Appell der Polizei an alle Autofahrer: Bitte schaffen Sie schnellstmöglich eine Rettungsgasse und halte diese solange offen, bis der Verkehr wieder ordnungsgemäß rollt. Dies kann Leben retten, Verletzten schnellere Hilfe sichern und letztlich auch dafür sorgen, dass jeder schnellstmöglich und zügig an seinen Zielort kommt.