Hohes Verkehrsaufkommen sorgt für viele Unfälle auf den Mainfränkischen Autobahnen

Bereich Mainfranken. Im Laufe des Samstags kam es auf den Autobahnen rund um Würzburg zu zahlreichen Unfällen, bei denen es hauptsächlich bei Blechschäden blieb. Insgesamt waren bei 7 sogenannten Kleinunfällen (d. h. ohne Personenschaden) 15 Fahrzeugen an mehr oder weniger schweren Karambolagen beteiligt. Hierbei entstanden Sachschäden in geschätzter Höhe von ca. 40.000 €; mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

3 beteiligte Pkw, 2 Verletzte Personen und hoher Sachschaden

Waldbrunn, Lkr. Würzburg. Am frühen Abend kam es auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Nürnberg auf Höhe Waldbrunn zu einem Verkehrsunfall, bei dem 2 Personen leicht verletzt wurden und ein Sachschaden in Höhe von rund 52.000 € entstand.

Ein 41-jähriger Pkw-Fahrer aus Baden-Württemberg wechselte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, um ein anderes Fahrzeug zu überholen. Hierbei übersah er allerdings einen zweiten Pkw, welcher sich auf dem linken Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit näherte und durch den folgenden Zusammenstoß nach links gegen die Betonschutzwand gedrückt wurde. Anschließend schleuderte der Pkw wieder nach rechts und prallte in das Heck eines weiteren Pkw. Dessen Fahrerin verlor daraufhin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ebenfalls ins Schleudern und prallte auch in die linke Betonschutzwand. Dadurch kippte der Pkw über die Seite und blieb auf dem Dach liegen. Alle drei Insassen konnten den Pkw selbständig verlassen. Wie durch ein Wunder wurden auch nur 2 Personen leicht verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort zur ambulanten Weiterbehandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Alle drei beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Helmstadt durch Verkehrsabsicherungsmaßnahmen und Reinigungsarbeiten tatkräftig unterstützt.