Handball-Bayernliga: Bergtheims Damen setzen deutliches Zeichen

Nach dem schweren Saisonauftakt mit dem knappen Sieg in Dietmannsried konnten sich die Damen des HSV Bergtheim vor heimischer Kulisse in der wieder einmal voll besetzten Willi Sauer-Halle gegen den HC Erlangen präsentieren.

Unter der Leitung der souveränen Schiedsrichter Sachse und Weis von der HG Maintal gelang den Gästen zwar das 0:1, das aber sollte ihre einzige Führung in dieser Partie bleiben. Zu dominant waren die hoch motivierten HSV-Damen, die das Ergebnis drehten und sich binnen kurzen auf 7:2 absetzten. Als man zu schnell zu viel wollte, kam eine unnötige Hektik auf und Erlangen nutzte das zu einigen Gegenstoßtoren. Trainer Stephan Dinkel reagierte sofort mit einer Auszeit und forderte wieder die nötige Konzentration. Die Maßnahme griff, die Defensive mit einer sicheren Torfrau Nina Tucher stand gut und über einige gut abgeschlossenen Positionsangriffe wurde zur Halbzeit ein 5-Torevorsprung (14:9) erreicht.

Zur zweiten Spielhälfte wechselte Dinkel im Tor Mona Oßwald ein und die stand ihrer Vorgängerin leistungsmäßig in nichts nach. Nun aber legte der HSV noch eine Schippe drauf und setzten die Gäste immer deutlicher unter Druck. Nun lief auch der in der ersten Spielhälfte etwas vernachlässigte Gegenstoß besser wobei die zweite Welle immer wieder zu Erfolgen kam. Schnell setzte sich der HSV immer weiter ab, über 22:11 und 27:13 wurde der Vorsprung immer klarer und Erlangen stand dem Angriffswirbel überfordert gegenüber. Glück hatte Carina Hofmann, dass sie verletzungsfrei blieb, als sie bei einem Gegenstoß von Friedl (rote Karte) von hinten umgerannt wurde. Bergtheim hielt das Niveau bis zum Ende hoch und konnte sich am Ende zu recht von den Fans feiern lassen.

Trainer Dinkel fasste es kurz zusammen. „Die Mannschaft hat heute eine gute Leistung gezeigt. Das große Plus ist, dass ich wechseln konnte wie ich wollte, jede Spielerin hat sich nahtlos in unser Spiel eingefügt! Nächste Woche wird es beim Auswärtsspiel in Ismaning um einiges schwerer….“