Erste Bilanz zum Faschingszug – 100.000 dabei!

Am 26.02.2017, kurz nach 12 Uhr, setzte sich der Große Würzburger Faschingszug in Bewegung. Bei sonnigen 11°C bewegte sich der Gaudiwurm durch den Innenstadtbereich und wurde hierbei von geschätzten 100.000 Närrinnen und Narren ausgelassen bejubelt.

Im Vorfeld der Veranstaltung wurden insgesamt 11 Pkw abgeschleppt, da sie trotz Verbotsbeschilderung im Aufzugsbereich parkten.

Jugendschutz

Parallel zur Faschingsveranstaltung wurden seitens der Polizei und der Stadt Würzburg wieder verstärkt Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Hierbei konnten fünf stark alkoholisierte Jugendliche aufgegriffen werden. Bei zwei Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren wurde eine Atemalkoholkonzentration i.H.v. 0,88% bzw. 1,0% festgestellt. Beide Jungen wurden in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Für ein 13-jähriges Mädchen endete der Faschingsausflug im Krankenhaus. Ein Alkoholtest war aufgrund ihrer starken Alkoholisierung nicht möglich. Im Nachgang zum Faschingsumzug wurden zwei weitere Mädchen im Altern von 14 und 15 Jahren mit einer Alkoholisierung von 1,6% bzw. 1,56% angetroffen. Ein Mädchen wurde den Erziehungsberechtigen zugeführt, das andere Mädchen musste zur weiteren Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht werden.

Im Rahmen des Faschingstreibens wurde ein mit 2,96% alkoholisierter Vater mit seinem 2-jährigen Sohn angetroffen. Aufgrund der starken Alkoholisierung wurden Vater und Kind mit zur Dienststelle genommen und im weiteren Verlauf zur Mutter des Kindes verbracht.

Vermissungen

Während des Faschingsumzuges gab es zwei Vermissungen. Nach kurzer Suche konnten Eltern und Kind jeweils wieder vereint werden.

Fundsachen

 Rund um den Faschingszug wurden vier herrenlose Mobiltelefone aufgefunden.

Ein Handy konnte bereits nach kurzer Zeit an den Eigentümer herausgegeben werden, die restlichen Geräte werden dem Fundamt zugeführt.

Sonstige Feststellungen

 Am Rande des Faschingszuges konnte ein alkoholisierter Pkw-Fahrer mit einem Atemalkoholgehalt von 1,1 Promille festgestellt werden. Der Fahrer wurde einer Blutentnahme zugeführt. Ihn erwarte ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.