Tingatinga-Malerei in Würzburg
Die tansanische Tingatinga-Malerei wurde Ende der 60-er Jahre durch den Autodidakten Edward Saidi Tingatinga begründet. Der Malstil war inzwischen auch auf internationaler Ebene so erfolgreich, dass dieser von Freunden und der Familie übernommen und in diversen künstlerischen Facetten weiter entwickelt wurde.
Erfreulicherweise wurde so der Begriff TingaTinga zu einem festen, kulturellen Bestandteil der Malerei in Tansania. Sie erneuert sich immer wieder in erfrischenden Tendenzen weit über die kommerzielle Handwerksmalerei hinaus – an der sich Künstler in Afrika und ja durchaus auch in Europa manchmal orientieren müssen. Heute gibt es in Tansania viele Künstler, die in diesem Stil Bilder, Gebrauchs- und Ziergegenstände bemalen, während andere in der Malerei durchaus experimentieren und neue Motive einbringen. Dabei strahlen die fröhlichen und farbenfrohen Motive eine besondere Lebendigkeit aus.
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Benediktinerabtei Münsterschwarzach und der Tingatinga Kooperative in Daressalaam in Tansanie gestaltet. Die Kooperative fungiert sowohl als Malschule als auch als Verkaufs-Initiative und bemüht sich, die Kunst auch außerhalb des Landes zu verbreiten und somit den Mitgliedern ein gewisses Einkommen zum Lebensunterhalt zu ermöglichen.
Die Vernissage findet am Donnerstag um 19:30 Uhr statt, die Ausstellung im Würzburger Weltladen dauert noch bis zum 28. August. Mehr auf der Webseite des Würzburger Weltladen.





















