Würzburger als Kinobesitzer gesucht!
Von Würzburgs einstiger Kinolandschaft ist nicht viel übriggeblieben. In den 1990er Jahren gab es noch zahlreiche Innenstadtkinos, nach der Schließung des Corso ist jetzt nur noch das CinemaxX am Alten Hafen übriggeblieben. Ein Programmkino gibt es in der Stadt nicht mehr, doch das soll sich bald wieder ändern.
Unter Federführung des Würzburger Kulturamtes soll mittels einer Genossenschaft ein neues Programmkino entstehen, jeder Bürger kann mit einer Einlage von 100 Euro Mitbesitzer der neuen Spielstätte werden. Schon rund 340 Interessierte wollen sich so ein Stückchen Kino kaufen. Das ein solches Genossenschaftsmodel funktionieren kann, wurde am Beispiel des Kino am Kocher in Aalen gezeigt, das schon seit 2006 existiert.
Genossenschaftsmodel scheint sich durchzusetzen
Das Genossenschaftsmodel scheint sich auch in Würzburg gegenüber der Gründung eines Vereins durchzusetzen. Bis diese gegründet wird ist aber noch das Würzburger Kulturamt gefragt. Auch eine feste Spielstätte hat das neue Programmkino noch nicht, allerdings zeichnet sich auch hierfür mit der Frankenhalle in ein paar Jahren eine Lösung ab. Bis dahin sollen die Spielstätten wechseln, den Anfang macht das Theater Chambinzky, dort werden am dem 2. März jeweils Dienstag die ersten Filme gezeigt, unter anderem Michael Hanekes internationaler Erfolg „Das weiße Band“.
Das Kulturamt der Stadt Würzburg bietet auf seiner Seite ein Kontaktformular an, über das Sie sich weitere Infos holen können.






















2010_02_10_Programmkino_Wuerzburg.flv ansehen
Beiträge: 2
Christian Kelle
Ähm, ich will ja nicht kniebohrig sein - aber müsste das nicht eher "Kinobesitzer" heißen? So lautet doch auch der Aufruf des Kulturamts...
Redaktion
Sollte es natürlich ... und heißt es jetzt auch.