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Würzburg
Dienstag, 15. Juli 2008 18:12
Bürgerinitiative wehrt sich

Bürgerinitiative wehrt sich

Der Termin des Bürgerentscheids rückt immer näher, und die Fronten zwischen beiden Seiten scheinen sich zu verhärten. So wehrte sich die Bürgerinitiative Alandsgrund heute auf einer Pressekonferenz gegen Vorwürfe von Oberbürgermeister Rosenthal.

Dieser hatte der Bürgerinitiative "Propaganda und Desinformation" vorgeworfen, während deren Vertreter selbst behaupteten das Würzburger Stadtoberhaupt verbreite schamlos Unwahrheiten. Kern des Streits ist unter anderem die Äußerung von Oberbürgermeister Rosenthal, dass der Wissenschaftsstandort Würzburg in Gefahr sei, würde der FH Neubau nicht am geplanten Standort am Sanderheinrichsleitenweg gebaut.

Dieses Argument lässt die Bürgerinitiative nicht gelten, sie sieht die Zukunft der FH Erweiterung nach wie vor in den Leighton Barracks. Für den kurzfristigen Platzbedarf sollen andere Standorte genutzt werden. So käme nach Meinung der Bürgerinitative das ehemalige Siemens-Gelände in Heidingsfeld übergangsweise in Frage. 

Der Bau entpräche den Bedürfnissen der FH, wie Makler gegenüber Siegfried Braun von der Bürgerinitiative versicherte. Ob das wirklich so ist, davon hat man sich selbst allerdings nicht überzeugt. Klar ist sich die Bürgerinitative hingegen über die politische Reichweite des Bürgerbegehrens. Denn trotz einse möglichen positiven Ausgangs für die Gegner des FH-Neubaus könnte der Freistaat letztlich sein Baurecht durchsetzen.

Sondersendungen zur Abstimmung 

Am Donnerstag, 24. Juli sendet TV touring Würzburg um 18:30 ein TV touring Extra zum Bürgerentscheid.

Zu Gast bei Norbert Hufgard sind unteranderem Oberbürgermeister Georg Rosenthal und FH-Präsident Heribert Weber. Auch die Bürgerinitiative Alandsgrund wird zwei Vertreter in die Diskussionsrunde entsenden.

Und auch am Tag des Bürgerentscheides selbst wird Sie ihr Lokalsender natürlich mit einer Sondersendung über den Ausgang der Abstimmung informieren.


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