Damenflorettmannschaft mit Bronzemedaille auf Kurs zur Heim-WM in Leipzig

Mit der Bronzemedaille der Damenflorettmannschaft bei der Europameisterschaft im georgischen Tiflis hat die Mannschaft gezeigt, dass sie fit ist für die bevorstehende Heim-WM und auch dort um die Medaillen mitkämpfen wird.

Die Mannschaft mit den Tauberbischofsheimer Fechterinnen Carolin Golubytskyi, Anne Sauer, Leonie Ebert und Eva Hampel setzte sich im Gefecht um Platz 3 gegen Ungarn sehr deutlich mit 45:18 durch und sicherten sich die Bronzemedaille.

Die Würzburgerin Leonie Ebert konnte sich auch im Einzelwettbewerb gut präsentieren und belegte den sechsten Platz. Nachdem sie Teamkollegin Eva Hampel bezwang gewann sie gegen die Ungarin Mohamed klar mit 15:7 und zog ins Viertelfinale ein. Dort war die Italienerin Alice Volpi zu stark und besiegte Ebert mit 15:7.

Aber auch die anderen Ergebnisse dieser Europameisterschaften lassen sich sehen. Björn Hübner konnte sich in seinem Einzelwettkampf mit einem 15. Platz zeigen. Nach einer starken Vorrunde mit nur einer Niederlage setzte er sich in seinem Auftaktgefecht gegen den Türken Acar mit 15:7 durch. Anschließend behauptete er sich gegen den Olympia-Fünften Tiberiu Dolniceanu mit 15:12. Im darauffolgenden Gefecht war der Ungar Gemesi an diesem Tag zu stark und besiegte Hübner mit 15:7.

Beim Mannschaftswettbewerb der Herrensäbler musste sich das Quartett mit FC-Fechter Hübner nach guten Gefechten gegen die Mannschaft aus der Türkei, Rumänien und Italien am Ende dann um Platz 3 gegen die Mannschaft aus Ungarn mit Olympiasieger Szilagyi geschlagen geben und sich mit dem vierten Platz begnügen.

Beate Christmann errang im Einzelwettbewerb den 33. Platz. Beim Mannschaftswettbwerb konnte die Mannschaft mit der neuen Vize-Europameisterin Alexandra Ndolo (TSV Bayer Dormagen), Alexandra Ehler, Monika Sozanska und Beate Christmann (FC TBB) auch mit starken Gefechten überzeugen. Vor allem der Sieg gegen Ungarn im Achtelfinale gibt Hoffnung für die bevorstehende Heim-WM. Russland war im Viertelfinale dann noch etwas zu stark und bezwang die deutsche Mannschaft mit 43:33. Auch bei den Platzierungsgefechten zeigt die deutsche Mannschaft Moral und gewann gegen die Ukraine 45:39. Nur am Ende mussten sie sich Polen noch geschlagen geben. Mit Platz 6 kann die Degenmannschaft aber durchaus zufrieden sein.