Basketball: Neuzugänge Nummer drei bis acht für die TG Würzburg Baskets Akademie

Die eine oder andere Überraschung könnte es noch geben, ansonsten ist der ProB-Kader der TG Würzburg Baskets Akademie inzwischen aber komplett: Neben Christian und Felix Hoffmann kann Trainer Peter Günschel im Farmteam von Beko BBL-Aufsteiger s.Oliver Baskets auf sechs weitere Neuzugänge bauen. Günschel freut sich auf die neue Saison in der ProB Süd, die am 26. September mit einem Auswärtsspiel in Saarlouis beginnt: „Wir haben eine Mischung aus vielen jungen und einigen erfahrenen deutschen Spielern. Wir wollen Teambasketball spielen, unsere jungen Spieler weiter entwickeln und dabei möglichst viele Spiele gewinnen.“

Zu den erfahrensten Spielern im Kader des rein deutschen Würzburger Farmteams gehört – trotz seines jugendlichen Alters von gerade mal 21 Jahren – Tim Leonhardt: Der 2,01 Meter große gebürtige Saarländer stammt aus dem Bamberger Jugendprogramm und war im letzten Jahr eine feste Größe im Regionalliga-Team der TBB Trier. Der 21-Jährige hat viel Spielübersicht und kann variabel auf mehreren Positionen eingesetzt werden. „Er hat eine gute Ausbildung und für sein Alter schon viel Erfahrung. Er ist einer der älteren Spieler im Kader und wird neben Felix und Christian Hoffmann eine der Stützen der Mannschaft sein“, sagt Günschel.

Erfahrung aus zehn Jahren Regionalliga, ProB und ProA bringt der 1,98 Meter große Sebastian Rauch mit, der erst kürzlich seinen 28. Geburtstag gefeiert hat. Günschel: „Er hatte in Magdeburg in der letzten Saison einen entscheidenden Anteil daran, dass sie die ProB-Playoffs erreicht haben. Mit seiner Erfahrung wird er extrem wichtig sein, um unsere jungen Spieler zu unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

Von den Cuxhaven Baskets aus der ProA ist ein Center mit dem Gardemaß von 2,11 Metern nach Würzburg gewechselt: Mayika Linecker-Lungongo, der trotz seiner 20 Jahre auch schon zum erweiterten Kader der Eisbären Bremerhaven gehörte, ist „ein Spieler mit viel Potenzial, der vor allem am Brett einen guten Touch hat. Bei uns soll er sich weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen. Dafür braucht er mehr Spielpraxis als in den letzten beiden Jahren“, so Günschel.

Vom RSV Eintracht Stahnsdorf aus der ProB Nord hat der neue TGW-Trainer den 20-jährigen Joanic Grüttner Bacoul mitgebracht. Der 1,95 Meter große Aufbauspieler „ist ein sehr bissiger Verteidiger mit schnellen Füßen und schnellen Händen. Aufgrund von Verletzungsproblemen im Team konnte er mir in Stahnsdorf in den letzten beiden Jahren schon sehr viel zeigen. Er ist sehr ehrgeizig, hat hohe Ziele und investiert immer sehr viel im Training. Bei uns bekommt er die Chance, sich weiterzuentwickeln.“

Eine tragende Rolle in der Würzburger NBBL-Mannschaft und Spielzeit in der ProB: So sieht der Plan für Noah Kleinschroth aus. Der gebürtige Würzburger ist 17 Jahre jung und verbrachte die letzten Jahre an der renommierten Urspring-Schule. Er wird die Sportklasse im Deutschhaus-Gymnasium – Partnerschule der s.Oliver Baskets Akademie – besuchen. Peter Günschel: „Noah Kleinschroth ist eines der größten Talente, die wir in unserem Programm haben. Ein Spieler mit einem guten Wurf von außen und aus der Mitteldistanz. Es ist unsere Aufgabe, ihn an höhere Aufgaben heranzuführen.“

Ein weiterer Rückkehrer ins Würzburger Programm ist Ferdinand Kleber. Der jüngere Bruder von Maximilian Kleber (FC Bayern München) verbrachte einige Jahre in München, wo er NBBL und Regionalliga spielte. In der vergangenen Spielzeit kam er bei der TG Würzburg in der 2. Regionalliga zum Einsatz und hat jetzt den Sprung in den ProB-Kader geschafft: „Er gibt uns als exzellenter Werfer mehr Gefährlichkeit von außen, muss aber noch lernen, sich auf diesem Level auch in der Verteidigung zu stabilisieren“, sagt Günschel.