Autobahnpolizei stoppt unter Drogeneinfluss stehenden Autodieb ohne Fahrerlaubnis auf A 3

Am Sonntagabend gegen 18:25 Uhr haben Beamte der Autobahnpolizei auf der A 3 bei Würzburg ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug im Wert von 40.000 Euro sichergestellt und den Fahrer, der augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand und keine Fahrerlaubnis besitzt, vorläufig festgenommen.

Autobahnpolizisten aus Aschaffenburg waren einem BMW mit Münchner Kennzeichen, von dem sie erfahren hatten, dass der Wagen entwendet worden war, gefolgt. An der Rastanlage Würzburg gelang es dann, das Fahrzeug gemeinsam mit ihren Würzburger Kollegen zu stoppen.

Beim ersten Kontakt mit dem 28-jährigen Fahrer hatten die Beamten den Verdacht, dass der junge Mann Drogen genommen hatte. Darauf angesprochen, räumte er ein, sowohl einen Joint geraucht als auch Kokain konsumiert zu haben. Ein Test verlief positiv. Bei der Durchsuchung nach illegalen Stoffen fanden die Polizisten zudem in seiner Bekleidung zwei Ecstasy-Tabletten. Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Der Autohändler aus einem südöstlichen EU-Staat konnte keinen Führerschein vorzeigen und behauptete, das Dokument verloren zu haben. Die Ordnungshüter zweifelten aber an seinen Angaben und überprüften diese. Ihre Ermittlungen ergaben, dass der Mann, der auch noch unter anderen Namen unterwegs ist, überhaupt keine Fahrerlaubnis besitzt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der EU-Bürger auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Pkw kann vom rechtmäßigen Eigentümer abgeholt werden.