Auseinandersetzung am HBF: Mann schießt mit Schreckschusspistole auf Kontrahenten

Am Freitagabend kam es im Bereich des Würzburger Hauptbahnhofes zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 22:10 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Nachdem eine Gruppe von mehreren Personen auf einen 60-Jährigen eingeschlagen hat, zog dieser eine Schreckschusspistole und schoss in Richtung der Gruppe. Diese ließen sich dadurch jedoch nicht abhalten und schlugen weiter auf den Mann ein. Als dieser zu Boden ging, kam es ebenfalls noch zu mehreren Tritten gegen den Schützen. Nachdem mehrere Polizeistreifen am Tatort eingetroffen sind, konnten sämtliche Beteiligte, drei Männer im Alter von 26 bis 36 Jahren, vorläufig festgenommen werden; sie wurden nach der Durchführung einer Blutentnahme wieder entlassen. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein 33-Jähriger durch den Schuss aus der Schreckschusspistole eine leichte Verletzung, die jedoch nicht ärztlich versorgt werden musste.  Der 60-jährige Schütze erlitt durch die Schläge Verletzungen im Kopfbereich. Nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst kam er zur weiteren Behandlung in ein naheliegendes Krankenhaus. Die Schreckschusspistole, für welche der Mann eine Berechtigung vorweisen konnte, wurde sichergestellt. Die zuständige Behörde bei der Stadt Würzburg wird über den Vorfall informiert und prüft nun, ob der Mann die Waffe überhaupt zurückerlangen darf. Die vier beteiligten Männer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährlicher Köperverletzung.