2. Handball-Bundesliga: Rimparer Wölfe unterliegen Eisenach im Spitzenspiel

ThSV Eisenach – DJK Rimpar Wölfe 27:25 (14:11)

Zum ersten Mal beim thüringischen Traditionsverein in Eisenach angetreten, zeigten sich die Wölfe lange Zeit auf Augenhöhe im Hexenkessel der Werner Aßmann Halle vor knapp 2300 euphorischen Fans, unter welche sich auch etwa 100 Wölfe Anhänger gemischt hatten, um ihre Lieblinge zu unterstützen. „Ich kann meinen Jungs nicht viel vorwerfen. Sie haben ihr Bestes gegeben, aber unseren jungen Spielern fehlt gegen einen solch ausgeglichen starken Gegner, mit großem Druck von den Rängen, noch die Routine um ein paar wichtige Kleinigkeiten besser zu machen.“, kommentiert Jens Bürkle den beherzten Auftritt seiner Mannschaft nach Spielende.

Hochkonzentriert konnten die Männer um Wölfe-Kapitän Stefan Schmitt die Anfangsphase ausgeglichen gestalten und als Sebastian Kraus mit einem Gegenstoßtreffer die 7:8 Wölfe Führung nach dreizehn Minuten herstellte, war auch dem letzten Zuschauer in Eisenach bewusst, dass mit Rimpar ein schwer zu knackender Gegner auf dem Spielfeld stand. Es gelang den Wölfen im Anschluss allerdings nicht zwei Überzahlsituationen gegen die bewegliche Heimdefensive effektiv zu nutzen, so dass es den Gastgebern kurz vor dem Seitenwechsel gelang, sich nach Toren von Dener Jaanimaa und Bjarki Elisson bis auf drei Tore abzusetzen.

Vor allem nach der Pause sah es nach dem 19:14 in der 40ten Minute durch Aivis Jurdzs kurzzeitig so aus, als ob die mit Nationalspielern gespickte Heimsieben die unerfahrenen Wölfe nun doch abschießen könnten. Doch die Grün-Weißen bissen sich ungeachtet der steigenden Hochstimmung von den Tribünen noch einmal zurück in die Partie. Jan Schäffer verkürzte in der 45ten Minute zum 22:19 und nach Brielmeiers Treffer zum 25:23, bei noch sechs zu spielenden Minuten, hatten die Gäste noch zweimal die Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, doch Eisenachs starker Torhüter Stanislav Gorobtschuk blieb siegreich und auch Brustmanns Glanztaten auf der Gegenseite, konnten am Ende den Sieg der thüringischen Elitemannschaft in einem hochklassigen Spitzenspiel nicht mehr verhindern.

Dennoch feierten die mitgereisten Rimparer Anhänger ihre junge Mannschaft, die alles gegeben hat und sich nun auf die beiden wichtigen Heimspiele gegen Eintracht Hildesheim und den TV Großwallstadt konzentrieren kann.

Statistik:

ThSV: Villadsen, Gorobtschuk – Elisson 7/2, Sklenak, Wöhler 3, Jurdzs 5, Luther 1, Jaanimaa 6, Forstbauer, Schliedermann 1, Hansen 2, Heinemann, Koloper 2, Seifert.

DJK: Brustmann, Madert – L. Spieß, Kraus 3/1, Schmitt 5, Schömig 2/1, Schäffer 1, Kaufmann 3, Drude, Bötsch 1, Büttner 1, T. Spieß, Winkler 1, Brielmeier 8.

Zeitstrafen: ThSV 5 x 2min – DJK 4 x 2min

Siebenmeter: ThSV 2/2 – DJK 3/2

Zuschauer: 2269

Schiedsrichter: Andreas Pritschow, Marcus Pritschow

Spielfilm: 1:2, 3:2, 4:4, 6:5, 7:8, 10:9, 13:10, 14:11 (Halbzeit); 15:12, 17:13, 19:14, 21:16, 21:18, 23:19, 24:21, 25:23, 26:24, 27:25.