2. Basketball-Bundesliga: Würzburg gewinnt sicher in Cuxhaven

Die s.Oliver Baskets gewinnen mit 95:68 (40:43) in Cuxhaven und empfangen am Sonntag um 17 Uhr Leverkusen zum vorletzten Heimspiel der Hauptrunde

Die s.Oliver Baskets kehren mit ihrem 15. Sieg in Folge von der längsten Auswärtsfahrt der Saison zurück: Am Freitagabend gewann der ProA-Spitzenreiter bei den Cuxhaven BasCats nach einer bärenstarken zweiten Halbzeit souverän mit 95:68 (40:43). Alle elf Würzburger Spieler trugen sich in die Scorerliste ein, am besten trafen Scharfschütze Jeremy Dunbar (18 Punkte), Darren Fenn (14) und Carlos Medlock.

Beim achten Auswärtssieg in Serie brauchten die Schützlinge von Headcoach Doug Spradley eine Weile, um richtig auf Betriebstemperatur zu kommen. In der ersten Halbzeit hielten die Gastgeber mit allem dagegen, was sie hatten, und konnten das Spiel absolut ausgeglichen gestalten. Der Kampfgeist wurde kurz vor der Pause belohnt, als die Cuxhaven BasCats in Person von Brandon Johnson und Aaron Cook gleich vier Dreier in Folge versenkten und so mit einer knappen 43:40-Führung in die Kabine gehen konnten.

„Cuxhaven war in der ersten Halbzeit etwas besser als wir, sie haben mit viel Herz und Energie gespielt. In der Pause haben wir dann in der Defense etwas umgestellt“, sagte Doug Spradley nach dem Spiel: „In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt und nur noch 25 Punkte zugelassen. Im Angriff haben wir uns viele gute Würfe erarbeitet und sie auch hochprozentig getroffen. Wir hatten auch nur noch zwei Ballverluste nach der Pause und haben diesen Sieg sehr souverän heraus gespielt.“

Aaron Cook erzielte die ersten Punkte nach dem Seitenwechsel zum 45:40 – gleichzeitig die höchste Führung für die Hausherren. Ab dem Spielstand von 47:46 war es dann für längere Zeit vorbei mit Cuxhavener Korberfolgen: Der erste Dreier von Jeremy Dunbar leitete einen 19:2-Lauf der s.Oliver Baskets ein, die zwei BasCats-Zähler in dieser Phase erzielte Eddie Seward von der Freiwurflinie.

Mit der Schlusssirene des dritten Viertels traf Cuxhavens Top-Scorer Jeramie Woods noch einmal einen Drei-Punkte-Wurf zum 54:66 und sorgte dadurch kurzzeitig für neue Hoffnung bei den Heim-Fans. Acht Punkte in Folge von Jeremy Dunbar zu Beginn des letzten Viertels sorgten dann aber schnell für klare Verhältnisse (56:74, 33. Minute).

Neben der starken Verteidigung und der Dominanz beim Rebound (48:32) überzeugten Dunbar und seine Teamkollegen nach der Pause vor allem durch ihre Treffsicherheit von jenseits der 6,75-Meter-Linie: Sechs von sieben Dreiern trafen sie im Schlussviertel, neun von zwölf insgesamt in der zweiten Halbzeit.

Die Playoff-Vorbereitung des Spitzenreiters geht bereits am Sonntag weiter: Nur 43 Stunden nach dem Spiel im hohen Norden haben sie die Bayer Giants Leverkusen in der Würzburger s.Oliver Arena zu Gast. Sprungball ist am Sonntag um 17 Uhr.

Für das vorletzte Heimspiel der s.Oliver Baskets in der ProA-Hauptrunde gibt es noch Tickets aller Kategorien im Vorverkauf bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße, als „print@home“ im Online-Ticketshop bei CTS Eventim und am Sonntag ab 15:30 Uhr an der Tageskasse.

Cuxhaven BasCats – s.Oliver Baskets 68:95 (19:20, 24:20, 11:26, 14:29)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Jeremy Dunbar 18 Punkte/4 Dreier, Darren Fenn 14, Carlos Medlock 13/2, Jermaine Mallet 10/2, Sebastian Betz 8/2, Samme Givens 8 (9 Rebounds), Jason Dourisseau 7, Ruben Spoden 6/1, Christian Hoffmann 5/1, Max Ugrai 5/1, Dominik Schneider 1.

Top-Scorer Cuxhaven:
Woods 11/2, Johnson 9/2, Seward 8 (7 Rebounds), Nawrocki 8/2, Cook 8/2 (5 Assists).